Geht man von Erstfeld ein wenig bergan und gibt sich eine Viertelstunde Zeit, kommt man in ein wie verlassenes Seitental. Dort steht die Zeit still.

Man steigt durch eine enge Pforte in eine Bergaue hinein und ist wie verschwunden von dieser Welt.

Der Blick zurück erinnert an das Haupttal. Doch es ist bereits sehr weit weg.

Man wendet sich noch einmal zurück, dann nach vorne in die felsige Verengung, die man gar nicht erreichen will. Nicht soll der Weg einfach an einer Hütte enden.


Dieser Talabschluss weit hinten verblaut und sagt mir: ich bin unendlich weit weg. Glaube es einfach. Geniesse es, wie in einer anderen Welt zu sein. Schau nicht zurück, bis Du umdrehen musst.


Eineinhalb Stunden später bin ich wieder in Erstfeld.








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